Apple nun ohne Steve Jobs

In Gedenken an Steve Jobs

Der Tod von Apple-Mitgründer Steve Jobs bestürzte die ganze Welt. Nicht nur all jene, die direkt oder indirekt mit Apple und dessen Produkten zu tun haben, sondern tatsächlich so gut wie jeden. Steve Jobs war in vieler Hinsicht eine Inspiration – er war eine einzigartige Führungsfigur und verstand sich nicht nur auf dem Gebiet von Design und Technologie.

Am 5. Oktober 2011 erlag Jobs den Folgen seiner langjährigen Krebserkrankung.

Jobs nicht nur für Apple wichtig

Nicht nur bei Apple hat sein Tod ein großes Loch hinterlassen. Er hat amerikanisches Design entscheidend geprägt und mit Apple das Ganze auf technologische Weise formvollendet. Kaum jemandem sind Apple, iPod oder iPhone heutzutage kein Begriff. Selbst, wenn man selbst keines der Produkte besitzt, so ist man doch stets davon umgeben. Die Produkte von Apple stehen für Design und Eleganz und ihre Funktion geht weit über den rein technischen Aspekt hinaus. Genau das dürfte sie auch so beliebt und erfolgreich gemacht haben. Apple und iPhone bezeichnen einen speziellen Lifestyle, nicht einfach nur technische Geräte, die einen Zweck erfüllen.

Neben Apple war Jobs als Geschäftsführer und wichtigster Aktionär auch an Pixar Animation Studios beteiligt und später auch als bedeutendster Aktionär bei Walt Disney. Sein Vermögen verlief sich auf mehr als 8 Mrd. US-Dollar (Wikipedia).

Jobs und Apple

Zusammen mit Steve Wozniak gründete Jobs im Jahre 1976 das Unternehmen Apple. Der allererste Apple-Computer befand sich in einem Holzgehäuse und glich noch ganz und gar nicht den eleganten Mac-Computern von heute. Der erste Macintosh-Computer wurde 1984 präsentiert.

Für Apple-Produkte wie etwa das iPhone oder iPad war Jobs federführend, genauso wie für den iPod oder die iCloud. Dieser Mann, auch iGod genannt, hat die Computer- und IT-Szene geprägt und gekennzeichnet wie kaum ein anderer. Soziale Plattformen wie Facebook oder Twitter waren rund um den ganzen Globus mit Bekundungen der Trauer und Anteilnahme übersät und sind es auch jetzt noch. Man muss nicht einmal ein Apple-Fan sein, um über Jobs Tod bestürzt zu sein und sein Lebenswerk als äußerst besonders anzuerkennen.

Jobs’ Unternehmensphilosophie

Wenige Tage nach seinem Tod ist dieser einflussreiche und einzigartige Mann natürlich immer noch in aller Munde und wird als eindrucksvolles Beispiel von Unternehmensgestaltung und -führung wohl für immer sein. Jobs erkannte das Schöne und wusste es gekonnt umzusetzen. Indem er seinen Ingenieuren genau sagt, was er sich vorstellte, trug er zu einem gänzlich neuartigen Hype bei, den man tatsächlich in dieser Form noch nie zuvor erlebt hatte. Woran andere zweifelten, daran glaubte er. Was anfangs nur mäßig erfolgreich war (denke man nur an die ersten Macintosh-Modelle, die unpraktisch und zu teuer waren), wurde nach einer gewissen Zeit zu einem bahnbrechenden Verkaufsschlager und einem Inbegriff von Funktionalität, Stil und Eleganz.

Den für ihn so typischen schwarzen Rollkragenpullover trägt Jobs auf beinahe allen Bildern, die von ihm im Netz und anderen Medien kursieren. Auch die in Kürze erscheinende Biographie über das Apple-Genie präsentiert Jobs in seinem schwarzen Pullover mit nachdenklicher Miene auf dem Titelblatt.

Auch Google hat im Andenken an diesen bedeutenden Meschen eine Anzeige Steve Jobs zu Ehren geschaltet.

Zum Weiterlesen:

Artikel der FAZ über Steve Jobs und seine Bedeutung für Technologie, Design und Unternehmensführung

Keiner ist wie Steve Jobs


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